31.03.2014


"Er blickt zum dunklen Wohnzimmer hinüber und fragt sich, was er hier soll. Gibt es eine Aufgabe? Etwas, das er erledigen muss? Oder muss er einfach nur für immer hierbleiben?
Ist das die Hölle? Für immer und ewig allein in deiner schlimmsten Erinnerung gefangen zu sein? Irgendwie ergäbe das Sinn." (S. 47)


Ein Junge ertrinkt im eiskalten Meer, an einem einsamen Wintertag. Doch was eigentlich das Ende sein sollte, entpuppt sich als etwas anderes. Denn Seth wacht wieder auf. Nackt, nur in Bandagen gehüllt, liegt er auf dem Gehweg vor dem Haus, in dem er als Kind gelebt hat, weit weg von seinem jetzigen Wohnort. Um sich herum kein einziger Mensch, nur verwaiste Häuser, Autowracks und mit meterhohem Unkraut überwuchterte Straßen. Wie ist er hier hingekommen? Und wo ist "hier" überhaupt? Ist das etwa die Hölle? Wird er deshalb von Erinnerungen gequält? Oder wartet nach dem Tod doch noch mehr? 

26.03.2014


»What's your obsession with her anyhow? You and the ex-popular chick will never be homecoming court material.« We could have been. If life was different, if my parents had never died, if I'd never gotten screwed by the system, if... (S. 98)

Echo: Sie war einmal das beliebteste Mädchen der Schule, bis ein schreckliches Ereignis ihr Leben zerstört hat. Heute versteckt sie ihre Narben vor der Welt. Noah: Er war einmal ein "Golden Boy", davon überzeugt, ein großartiges Leben vor sich zu haben, bis seine Eltern bei einem Hausbrand starben. Nun ist er ein gewalttätiger Kiffer, ohne Perspektiven und getrieben von Wut. Beide treffen aufeinander, als sie ihm Nachhilfe geben soll. Und beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen verändern werden. Denn was als zögerliche Freundschaft beginnt, wird bald schon zur unverzichtbaren Rettungsleine für beide...

23.03.2014

Hi ihr Lieben, ich habe mich dazu entschlossen, auch endlich mal einen TAG aufzugreifen. Bestimmt haben ein paar von euch den ursprünglichen Youtube-Tag schon mal gesehen, oder? Ich selbst habe ihn bei Marie gesehen und war gleich begeistert. Da ich allerdings bisher noch nicht unter die Youtuber gegangen bin (wer weiß, vielleicht trau ich mich irgendwann mal vor die Kamera), gibt es bei mir nur eine fotografische Dokumentation.

Bei "Marry, Kiss, Cliff" geht es darum, die Namen von 15 männlichen Buchcharakteren auf einzelne Zettel aufzuschreiben und aus diesem Wust dann drei Zettel zu ziehen. Jetzt muss man sich entscheiden, wen von diesen Dreien man am liebsten heiraten, wenn man lieber nur küssen und wen man von einer Klippe schubsen würde. Es empfiehlt sich also, auch ein paar weniger beliebte Charaktere mit dazu zu nehmen (wobei, Hotties müssen es schon trotzdem sein). Bei mir traten folgende Herzbuben gegeneinander an:

Cameron aus "Wait for you" hat diese Runde eindeutig für sich entschieden, schon beim Lesen des Buches dachte ich mir öfter: "Den würde ich sofort heiraten" :-D Bei Bad Boy Rush aus "Rush of Love" gehe ich einfach mal davon aus, dass er ein verdammt guter Küsser ist, bei den vielen Mädchen, die er schon hatte. Obwohl er durchaus auch ein Klippen-Kandidat war. Und Warner... tja, das war echt schwierig. Eigentlich find ich ihn toll, aber sein Psychogehabe in "Ich fürchte mich nicht" hat mich dann doch dazu veranlasst, ihn von der Klippe zu schubsen.

20.03.2014


Hallo ihr knuspernden Keksflocken! (Sorry, die Sonne macht mich grad ganz hibbelig-aufgedreht, eeendlich mal wieder Sonne :-P) Mir ist aufgefallen, dass mir hier auf meinem Blog schon lange etwas fehlt: ein Laber-Post, in dem ich all das unterbringen kann, was einfach nicht in meine Rezensionen, Neuzugänge oder Kolumnen reinpasst. Viele von euch haben ja Wochenrückblicke, Monatstatistiken, Freitagsfüller etc., worauf ich bisher immer verzichtet habe. Aber mir fällt doch auf, dass mir ein einfaches, mehr oder weniger sinnvolles Gelaber über Bücher und Sonstiges manchmal fehlt, denn das macht den Blog doch irgendwie viel persönlicher, oder? Deshalb werde ich in Zukunft in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder Rhabarber Rhabarber-Gelaber Posts machen.

Wer sich jetzt fragt "Und was soll bitte der Blödsinn mit Rhabarber Rhabarber?": Das ist ein Ausdruck, mit dem man jemanden sarkastisch darauf hinweisen kann, dass er/sie sinnloses Zeug labert :-) Der Ausdruck stammt wohl aus dem Theater. Wenn Leute im Bühnenhintergrund so tun sollten, als würden sie eine Unterhaltung führen, sprachen sie die ganze Zeit "Rhabarber Rhabarber" vor sich hin, um nicht durch bestimmte Satzfetzen vom Hauptgeschehen im Vordergrund abzulenken. So, genug Vorgeplänkel, nun aber zum eigentlichen Gelaber.

Von heißersehnten Fortsetzungen 

 

Vor kurzem habe ich herausgefunden, dass im Juni eine Fortsetzung zu meinem heißgeliebten "Wallbanger" erscheint, einer erotischen Komödie, bei der ich echt Tränen gelacht habe (Rezi gibt es HIER). Der nächste Teil heißt "Rusty Nailed", wieder mit Caroline und Simon in der Hauptrolle. Und später im Jahr erscheint noch "Screwdrivered" und "Mai Tai'd Up". Alice Clayton fasst die Bücher passend unter dem Titel "Cocktail-Series" zusammen. Da musste ich erstmal googeln, aber ja, auch Wallbanger ist ein Cocktail, wer hätte das gedacht, für mich hat sich der Titel eigentlich recht eindeutig auf die Handlung bezogen ;-)

Außerdem freue ich mich noch total auf "One" von Kiera Cass. Jaaa, ich weiß, die Geschichte ist genauso anspruchsvoll wie eine RTL Show, aber manchmal braucht man sowas einfach zwischendurch. Obwohl meine Schwester behauptet, ich les eh immer nur Schnulli :-) Wer fiebert dem Abschluss noch entgegen? Ich schwenke ja jetzt schon mein "Maxon forever"-Fähnchen :-) Kiera Cass meinte zwar, dass das auf dem Cover kein Hochzeitskleid sein soll, aber hallo?! Was denn sonst bitte?

19.03.2014


"I have no idea what she's been up to since high school, never wanted to know, because I might've gone after her. And there was no way in hell I was jumping on board that train again. She fucking murdered my heart. It still beats, but not nearly as strong." (Pos. 148)

Einst waren sie unzertrennlich, doch vor fünf Jahren hat Addison Rush das Herz gebrochen. Seitdem haben sie einander nicht mehr gesehen. Mittlerweile führt Rush ein berühmtes Tattoostudio und Stars und Sternchen reißen sich darum, sich unter seine Nadel zu legen. Und dann steht plötzlich Addison bei einer Tattooconvention vor ihm, in lächerlich biederen Klamotten und mit ängstlichem Blick - und trotzdem ist die alte Anziehungskraft zwischen ihnen sofort wieder da. Addison will Rush einfach nur erklären, was damals vorgefallen ist, um endlich weitermachen zu können. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass ihre Gefühle auch nach 5 Jahren immer noch so stark sind...

16.03.2014

So, da bin ich wieder. Nach dem anstrengenden Messetag mit meinem Freund und Claudi an meiner Seite musste ich mich erstmal ordentlich ausschlafen und die vielen Eindrücke sacken lassen. Der übergreifende Eindruck: Es war verdammt voll! Durch die verschiedenen Hallen hat sich wirklich eine fürchterliche Massen an Menschen geschoben, sodass man zeitweise kaum voran kam. Und dazwischen immer wieder die Cosplayer mit ihren bunten schrillen Kostümen. Hier ist scheinbar der neuestes Trend, "Free Hugs" anzubieten; unzählige Mädchen sind mit solchen Schildern um den Hals rumgerannt. 

Dass uns Massen erwarten würden, war auch schon auf der Autobahn abzusehen. Nach 1 1/2 Stunden Fahrt von Berlin waren es nur noch wenige Meter bis zur Abfahrt, doch hier ging erstmal nix mehr, so viele Autos waren in dieselbe Richtung unterwegs, dass es sich ordentlich gestaut hat. Aber dank vorgedrucktem Ticket und Seiteneingang haben wir es trotzdem noch rechtzeitig zu meiner ersten Verabredung geschafft. Als erstes habe ich Angelika Diem einen Besuch beim Stand des Machandel Verlags abgestattet. Von ihr habe ich schon öfter Kurzgeschichten rezensiert und fand es toll, sie auch mal persönlich kennenzulernen. Aber was ich ganz vergessen hatte: Frau Diem kommt aus Österreich, und deshalb hat sie mich mit charmantem Akzent begrüßt. An sowas denkt man immer gar nicht, wenn man nur per Mail Kontakt hat :-) Danach bin ich durch die Halle mit den Kinder- und Jugendbüchern gestreift, aber richtig Zeit gelassen habe ich mir nicht, denn es warteten ja noch ein paar Termine auf mich.

Danach ging es weiter zum Autorenplausch mit Margaret Atwood. Die 74-jährige Kanadierin, die mich mit "Der Report der Magd" unheimlich schockieren und begeistern konnte, hat hier ihr neuestes Buch vorgestellt, welches eine Fortsetzung von "Oryx und Crake" ist. Mrs. Atwood hat dabei enthüllt, dass sie es mit den wissenschaftlichen Fakten in ihren Weltuntergangsgeschichten sehr genau nimmt; immerhin stammt sie aus einer Familie von Naturwissenschaftlern, die sie sonst sehr gerne auf falsche Fakten hinweisen :-)

14.03.2014


Eigentlich hatte ich gar nicht vor, dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse zu fahren. Aber dann trudelten letzte Woche immer mehr Einladungen zu Blogger- und Verlagstreffen in meinem Postfach ein und irgendwann dachte ich mir: "Wieso denn eigentlich nicht?". Tja, und es gab tatsächlich keinen Grund, weshalb ich die 2 Stunden Autofahrt nicht machen sollte. Kurz noch meine Freundin Claudi gefragt, ob sie mit will, und zack, der Entschluss war gefasst :-) Samstag fahren wir nach Leipzig.

Claudi ist Anfang des Jahres auch unter die Blogger gegangen, auf ihrem Blog Claudi liest findet ihr vor allem Rezensionen zu historischen Romanen. So habe ich diesmal auch eine Begleitung, die ich zu den diversen Treffen mitnehmen kann. Mein Freund, der mich immer tapfer begleitet hat, würde sich da wohl doch eher langweilen :-) Ich habe mir zwei Termine fest eingeplant:

  • 13:00 Uhr - Bloggertreffen des Carlsen-Verlags - Vortragsraum 11
  • 14:00 Uhr - Bloggertreffen von Lovelybooks & Bastei Lübbe - Mehrzweckfläche 2
Wer mich also gerne mal kennenlernen will, kann mich einfach anquatschen, ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen. In meinem Profil findet ihr auch ein aktuelles Foto von mir :-) Wer von euch ist noch da?

Ansonsten möchte ich euch natürlich noch meine Neuzugänge der letzten Wochen zeigen. Von Lovelybooks erhielt ich letzte Woche einen ominösen schwarzen Briefumschlag. Darin war neben Süßigkeiten, Schnürsenkeln und Aufklebern ein Schreiben, welches mich auf "Das Mädchen mit dem Haifischherz" aufmerksam machte.

Und da die Beschreibung wirklich gut klang, hab ich natürlich zugegriffen und mir ein Exemplar schicken lassen. Ich bin wirklich sehr auf das Buch gespannt, denn es verspricht eine harte und brutale Geschichte. Außerdem kam noch "Fragmente" an, der zweite Partials-Teil. Auch wenn Teil 1 für mich ein paar Längen hatte, ist die Geschichte doch interessant genug, um sie weiterzuverfolgen.

11.03.2014


Um sich die Einkehr in den Himmel zu verdienen, soll der junge Jerome nach seinem Tod als Schutzengel fungieren und seinen Schützling bei seinem Leben begleiten und unterstützen. Leider ist er aber nicht der beste Schutzengel und so ist Heidis Leben alles andere als leicht. Eine Außenseiterin in der Schule, groß und unbeholfen und dann noch ständig Jeromes Stimme im Kopf, der sie zu allerlei Dummheiten anstiften will – kein Wunder, dass sie sich oft ein anderes Leben wünscht. Und dann, als Jerome wieder einmal nicht aufpasst, geschieht ein Unfall…

07.03.2014


Hi guys, I'm back! Zwei traumhafte Urlaubswochen in Florida liegen hinter mir, in denen ich mit meinen Freunden im Sunshine State rumgereist bin, im Atlantik und im Golf geplanscht und mich gebräunt habe. Habt ihr Lust auf eine kleine Fototour und einen Reisebericht? Okay, enjoy! Zur besseren Ansicht könnt ihr alle Bilder vergrößern.

Das positive Lebensgefühl & lebende Klischees

Der erste Eindruck, sobald man den Flughafen verlässt: Florida verdient den Namen Sunshine State zurecht, überall sind Palmen und die Sonne brennt gnadenlos. Wir hatten insgesamt zwei graue Tage, ansonsten jeden Tag ca. 30°C und Sonne satt. Außerdem ist Florida das Paradies für Rentner und Schwule und Lesben; noch nie musste ich in Bars und Restaurants so auf meinen Freund achten wie hier :-D Fast alle Amerikaner waren unheimlich höflich, jeder fragt dich "How are you today?" (ob sie die Antwort wirklich interessiert?) und alle entschuldigen sich für jede noch so winzige Kleinigkeit. Man rennt ihnen beispielsweise in den Weg, und sie entschuldigen sich dafür :-P Auch Hupen im Straßenverkehr ist verpönt, stattdessen wird geduldig gewartet, wenn der Vordermann an der Ampel pennt; eine ganz schöne Umstellung für uns Berliner. 

Und natürlich ist alles "amazing" oder "great"; einfach nur "ganz nett" gibt es in den USA nicht. Wie die Autos ist auch das Lebensgefühl scheinbar "bigger than life". Und wisst ihr was: Es war toll, hier zur Abwechslung mal auf so positives Lebensgefühl zu stoßen statt auf die oftmals grummelige deutsche Art :-) Ansonsten haben sich viele Klischees, die wir so über Amerika im Kopf haben, bestätigt. Es gibt sie tatsächlich, die Leute, die mit Schildern vor sich herwirbeln, um auf Pizzaläden, Autohändler etc. aufmerksam zu machen. Am besten hat uns die Liberty Statue gefallen, die wild rumgetanzt ist :-) Auch kleine Jungen, die uns selbstgemachte Limonade an ihrem Stand verkaufen wollten, haben wir getroffen. Und was sich leider auch bestätigt hat: gefühlt jeder zweite Amerikaner ist wirklich stark übergewichtig. Aber das wären wir wohl auch, wenn wir länger geblieben wären, denn es gab fast jeden Tag fette Burger, Pommes, Sandwiches und und und. Und riesige Portionen Pommes gibt es schon für 1$ - so billig kriegt man nun mal kein Obst. Um unser Gewissen zu beruhigen, haben wir aber auch alle mal Salat gegessen :-)

Die Reisestationen

"Party in the city where the heat is on": In Miami, dem Start- und Endziel unserer Reise, haben wir u.a. die riesigen Villen der Stars bewundert und in dem Diner gegessen, wo auch Will Smiths Video zu "Miami" spielt. 

Von Miami aus sind wir nach Orlando gestartet und natürlich war dort ein Besuch im Disneyworld - Magic Kingdom Pflicht, wo wir Mickey Mouse sogar backstage treffen und die Hand schütteln durften. Als Achterbahn-Fanatikerin war ich jedoch etwas enttäuscht. Rasante Rollercoaster gibt es hier nicht, dafür unheimlich viele Paraden (auf dem Bild seht ihr z.B. Alice im Wunderland bei der tollen Lichterparade) und kleinere Fahrgeschäfte für die ganze Familie. Und Familien waren da unterwegs, das war schon fast unglaublich, ich hab noch nie soooo viele Kinderwagen wie im Disneyworld gesehen; es gab quasi richtige Parkplätze eigens dafür.

04.03.2014


"Have you always seen them?" I managed to smile at the way he referred to souls as if he was not one himself. I raised my eyebrows and stared at him pointedly. "You're one of them," I said in a whisper. "Yes, I guess, to you, it would seem that way." (Pos. 556)


Schon immer konnte Pagan Moore Geister sehen und hat sich an ihre stille Präsenz gewöhnt. Denn solange sie sie ignoriert, verschwinden sie einfach wieder. Doch der neue Geist namens Dank, der plötzlich in ihrem Zimmer auftaucht, ist anders. Er verschwindet nicht einfach, nein, er spricht sogar mit ihr! Pagan ist beunruhigt. Was will der Geist von ihr? Warum verfolgt er sie überall hin? Noch unfassbarer wird es jedoch, als er plötzlich in ihrer Schule auftaucht - und auch alle anderen ihn sehen können! Dreht sie jetzt vollkommen durch?